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Als Kompaktkamera bezeichnet man
Fotoapparate mit einer geringen Größe und einem vergleichsweise
geringen Gewicht unter Betrachtung ihrer Bauform. Kompaktkameras
sind in der Regel Sucherkameras für das Kleinbild-, APS- oder
Kleinstbildformat. Bei den am häufigsten verkauften Digitalkameras
handelt es sich ebenfalls um Kompaktkameras.
Kompaktkameras weisen einen − im Vergleich zur Spiegelreflexkamera −
geringeren Funktionsumfang aus, liefern häufig aufgrund einfacher
Komponenten eine schlechtere Bildqualität, sind jedoch auch
erheblich preiswerter. Typische Eigenschaften für Kameras dieser
Klasse sind auch die Vollautomatik, verschiedene Motivprogramme
sowie ein Spritzwasserschutz.
Ein Beispiel für eine verbreitete Kompakt-Digitalkamera ist die im
Mai 2000 vorgestellte Digital IXUS von Canon. Sie verfügte über ein
optisches zweifach-Zoomobjektiv sowie einen CCD-Bildsensor mit einer
Auflösung von etwa zwei Megapixeln.
Eine Sonderform der Kompaktkamera wird häufig als Edelkompakte
paraphrasiert; dabei handelt es sich um besonders hochwertig
ausgestattete Modelle mit aufwendiger Verarbeitung und hochwertigen
Komponenten. Beliebte Vertreter dieser Klasse für das
Kleinbildformat sind zum Beispiel die Olympus µ(mju:)-II und die
nicht mehr erhältliche T5 von Yashica. Dieses gelegentlich auch als
„Schärfewunder“ bezeichnete Modell verfügt als besonderes
Ausstattungsmerkmal über eine vergleichsweise hochwertige Optik von
Carl Zeiss, das T* Tessar, mit einer Lichtstärke von 1:3,5. Weitere
bekannte Beispiele von Kleinbildkompaktkameras, die sich einen guten
Ruf erworben haben, sind die Rollei 35, Minox 35, Ricoh GR1, Leica
Minilux, Olympus XA, Contax TVS, und Lomo LC-A.
quelle:wikipedia